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Dr. Harald Fischer

Plantae selectae

Plantae selectae
Augsburg 1750 – 1773;
4 Porträts, 56 S., 100 kolorierte Kupfertafeln

Supplementum plantarum selectarum.
Augsburg 1790 – 1792;
S. 57–70, Tafeln 101–120

Reproduziert nach Vorlagen aus der Universitätsbibliothek München, der Stadt- und Staatsbibliothek Augsburg und der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg.

1 CD-ROM für Mac/PC; PDF-Format
2005, ISBN 3-89131-431-0
EUR 32,–

Samples

Am Anfang der Plantae Selectae stehen die Porträts des Malers Georg Dionysius Ehret, des Sammlers und Mäzens Christoph Jacob Trew, des Verlegers Johann Jacob Haid und des Botanikers Benedikt Christian Vogel. Sie waren am Zustandekommen dieses Werkes maßgeblich beteiligt. In einem Brief an Ehret schrieb Trew: »Herr Ritter Linnaeus hat ohnlängst in einem Schreiben an mich gemeldet, daß dergleichen werck die vorige Welt nicht gesehen und die Nachwelt auch schwehrlich sehen werde.« Die Vorlagen für dieses botanische Meisterwerk stammen von G. D. Ehret, dem außergewöhnlichsten Pflanzenmaler des 18. Jahrhunderts. Trew war über Jahre der wichtigste Förderer und auch Abnehmer Ehretscher Malkunst. In den Plantae Selectae hat Trew eine Auswahl der schönsten Pflanzenaquarelle von Ehret der Öffentlichkeit erstmals zugänglich gemacht. Bis dahin unbekannte Gewächse wie Kaktus, Ananas und Banane sind in ihrer vollen Blütenpracht und mit ihren Früchten dargestellt. Der Augsburger J. J. Haid besorgte den Kupferstich, den Druck und die Kolorierung in vorbildlicher Weise. Nach Trews Tod wurde das Werk unter der Leitung des Altdorfer Professors für Arzneikunde, Botanik und Heilkunde B. C. Vogel zu Ende geführt und 1790-92 ein Supplement mit 20 weiteren Tafeln herausgegeben.